Berliner Brücke

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Investition:
Berliner Brücke — Neubau eines Bauwerks im Zuge der A59

Leistungsumfang:
Werkstattplanung der Stahlkonstruktion für drei Bauabschnitte sowie Montageplanung und Montagestatik für einen Abschnitt

Standort:
Duisburg / Deutschland

Zeitraum:
2026 – laufend

Die Berliner Brücke führt die A59 über den Norden Duisburgs — über den Rhein-Herne-Kanal, über die Ruhr sowie über Hafenbecken, Güterbahnanlagen und Industrieflächen des rechtsrheinischen Duisburg. Das Bauwerk von 1963 ist 1.824 m lang und besteht aus fünf eigenständigen Brücken: Stadtparkbrücke (328,15 m), Güterbahnhofsbrücke (314,34 m), Hafenbeckenbrücke (274,17 m), Industriebrücke (316,32 m) und Rhein-Herne-Kanalbrücke (219,13 m). Die Stützweiten über der Ruhr betragen 89,91 + 150 + 105,55 m, über dem Kanal 67,65 + 84,80 + 66,68 m. Der Neubau, der zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Marxloh verläuft, umfasst nahezu 1.600 m Brücke mit 31,10 m Breite als Kastenträgerbauwerk mit Spannweiten bis 136 m und insgesamt sechs Fahrstreifen, je drei pro Teilbauwerk. Der Baubeginn erfolgte im Januar 2026; das erste Teilbauwerk soll 2029 fertiggestellt werden, anschließend folgen Abbruch des Altbauwerks und Bau des zweiten.

Wir erstellen die Werkstattplanung von rund 12.000 Tonnen Stahlkonstruktion für drei Bauabschnitte und für einen davon zusätzlich die Montageplanung und die Montagestatik. Aufgrund seiner Größe wurde das Bauwerk in Abschnitte unterteilt und an verschiedene Ausführende vergeben.

Der Maßstab des Bauwerks zeigt sich im Querschnitt. Die Konstruktionshöhe schwankt über die Länge der Brücke zwischen 4,55 und 8,05 m in Abhängigkeit von der Spannweite; der Kastenquerschnitt über dem Fluss ist rund 7 m hoch.

Die Montagestatik ist hier eine eigene Aufgabe: die Untersuchung des Tragverhaltens in den Zwischenzuständen, bevor das endgültige statische System erreicht ist. Bei Bauteilen dieser Größe entscheiden diese Zustände über die Lage der Hilfsstützen, die Reihenfolge des Zusammenbaus sowie über die Durchführbarkeit der Montage über einem betriebenen Kanal und befahrenen Bahnanlagen.

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Das bestehende Bauwerk der A59

Das heutige Bauwerk über Ruhr und Rhein-Herne-Kanal an der Schleuse Meiderich — es wird durch den Neubau ersetzt.

©Hans Blossey / FUNKE

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Visualisierung der neuen Hochstraße

Visualisierung des Endzustands: die Hochstraße der A59 überquert den mehrgleisigen Duisburger Bahnknoten schiefwinklig.

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