Die Autobahn A 40 verbindet das Ruhrgebiet mit dem Niederrhein und den Niederlanden und hat große Bedeutung für die Bewohner der Region. Die bestehende Brücke über den Rhein wurde 1970 gebaut, erreicht heute jedoch die Grenzen ihrer Tragfähigkeit. Ursprünglich für 30 000 Fahrzeuge geplant, bewältigt sie heute einen Verkehr von über 100 000 Fahrzeugen täglich. Der Ausbau der A 40 und der Bau einer neuen, leistungsfähigeren Brücke anstelle der alten wurden notwendig, um den sicheren Verkehrsfluss in den kommenden Jahrzehnten zu gewährleisten.
Die derzeit gebaute neue Brücke ist eine der größten Investitionen dieser Art bei unserem westlichen Nachbarn. Sie wird 75 m hoch, über 800 m lang und etwa 68 m breit sein. Zwei getrennte Richtungsfahrbahnen werden insgesamt 8 Fahrspuren sowie Radwege und Gehwege in beiden Richtungen aufnehmen. Die Stahlkonstruktion der Querung wiegt über 35 000 Tonnen.
Die Investition wird in internationaler Gesellschaft realisiert. An den Planungs- und Bauarbeiten beteiligen sich Firmen unter anderem aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen. Jakosta realisiert die Werkstattplanung der Hälfte der Fahrbahnkonstruktion, etwas über 13 000 Tonnen Stahl.