Łódź Fabryczna

Łódź Fabryczna

© Dariusz Bres

Investition:
multimodaler Bahnhof Łódź Fabryczna

Umfang:
Werkstattplanung der Stahlkonstruktion von Dach und Fassade

Standort:
Łódź, Polen

Zeit:
2013-2016

Der neue dreigeschossige Bahnhof ist ein Schlüsselelement des Neuen Zentrums von Łódź. Der moderne Bahnhof wird Teil eines multimodalen Verkehrsknotens, der im Stadtzentrum die Agglomerations- und konventionelle Eisenbahn, den Fernbusverkehr, den öffentlichen Stadtverkehr sowie den privaten Pkw-Verkehr verbinden wird. Es wird geschätzt, dass die neue Station bis zu 20-mal mehr Passagiere abfertigen kann als zuvor bedient wurden.

Aus architektonischer Sicht sind das charakteristischste Element des Stationsgebäudes die verglasten Überdachungen – Oberlichter A, B und C in Form einer wellenden Parabel. Das Dach wurde in 3 Teile unterteilt und als Konstruktion aus Stahlrohren ausgeführt. Die Dachflächen werden mit modernen Materialien gedeckt, teilweise lichtdurchlässig. Der Grad der Transparenz des Daches variiert je nach Bereich der Fläche.

Die Haupteingänge im östlichen und westlichen Teil werden hoch und verglast sein, während der Querschnitt des Daches im Bereich der Eingänge eine Parabel mit einer Spannweite von ca. 40 m bildet.
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© PKP PLK Materiały prasowe

Bis zu 10 000 Paneele – aus Glas und aus undurchsichtigen Materialien – sind auf dem Dach montiert. Bei jedem Oberlicht wurde die Hauptstahlkonstruktion mit der sogenannten Aufkonstruktion verbunden, auf der Paneele in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit einer Seitenlänge von ca. 2 m montiert werden. Im Oberlicht A befinden sich 5000 Paneele. Im Oberlicht B (mittleren) – 2400 Paneele, und im östlichen – 2600.
Im Jahr 2013 erhielt unser Büro den Auftrag für die Planung der Stahlkonstruktion der Oberlichter A und C sowie der Fassade. Aufgrund der interessanten, aber komplizierten, parabelförmigen Tragkonstruktion entschied man sich für die Ausgabe der Werkstattdokumentation im Koordinatensystem. Dies ermöglichte die genaue Herstellung der bogenförmigen Formen der Versandbaugruppen in der Werkstatt.
Darüber hinaus musste die Frage des Durchdringens gebogener Träger mit rundem Querschnitt in den Knoten der Struktur gelöst werden. Dank des 3D-Modells war der direkte Export von Eingabedateien für einzelne Elemente zusammen mit Verbindungen zu Schneidmaschinen möglich. Ein unzweifelhafter Vorteil der BIM-Technologie.
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© Jarosław Miszczak

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